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Posted on 24.07.2026

Vorher / Nachher

 

Die AVA Altenrhein entwickelt sich weiter. Es werden neue, ökologische Verfahren eingeführt, Geruchsemissionen vermindert und Bauteile, die ihre Lebensdauer erreicht haben, ersetzt. Zudem gibt es Räume, die durch die Digitalisierung obsolet geworden sind und umgenutzt werden.

In der Folge dieser Entwicklungen wird das bestehende Maschinenhaus aufgestockt, die Räume der nicht mehr nötigen Leitwarte umgenutzt, die Durchfahrt für Lastwagen der Trockenklärschlammverwertung erneuert, ein neuer Annahmebunker eingebaut sowie eine erneuerte Abluftreinigungsanlage installiert. Die dafür nötigen Bauten werden in einer Hybridkonstrukion aus Stahl und Holz ausgeführt und, wo nötig, mit Schallschutzbacksteinen ausgefacht. Die umgenutzten Gebäudeteile bekommen eine neue, gut gedämmte Fassade aus Holz. Die defekte, teilweise aus Scobalit gebaute Einhausung der Lastwagendurchfahrt aus den 1970er Jahren wird neu interpretiert – dazu werden zeitgemässe Lichtwellplatten mit einem Holzgitter verwoben.

Ein neues, abgehängtes Vordach verbindet alle drei Gebäudeteile und erhöht die Sicherheit und Funktionalität der Anlieferung und der Fahrwege.

Von allen Bauten und Massnahmen auf der Anlage gehörte diese planerisch und gestalterisch zu den schwierigsten. Einige Eingriffe waren tiefgreifend, einige komplett neu – während andere eine zurückhaltende Sanierung oder Reparatur einer gewachsenen und nicht immer ganz logisch wirkenden Struktur darstellten. Dieses Konglomerat in die Gesamtanlage einzubinden, ohne sie mit übertriebenen Eingriffen zu stark gestalterisch zu überformen, hat von David Brückmann, unserem Projektarchitekten, eine akribische Auseinandersetzung mit dem Bestand, den Anforderungen der Neubauten, den bereits von uns sanierten Bauten und den verfügbaren Möglichkeiten erfordert. Erhellend ist dafür ein Vergleich des heutigen Zustands mit dem Zustand von 2022.

 

Um diese Anlage zu fotografieren, waren aufgrund der baulichen und räumlichen Gegebenheiten besondere Massnahmen nötig: Die AVA stellte unserem Fotografen Hannes Heinzer dafür verdankenswerterweise eine Hebebühne und einen geschulten Fahrer zur Verfügung – herzlichen Dank!

Die komplette Bildstrecke gibt es nun auf der Projektseite.

 

 

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