April 2020

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Als eines der letzten Bauteile des Ekkharthofprojektes wurde am Donnerstag das Blech für die Messingverkleidung am Heizkörper des Empfangstresen durch die Firma Burkart + Sohn AG nach unseren Vorgaben gestanzt. Und obwohl wir ewig zuschauen könnten, sind die rund 13’800 Löcher in knapp 90 Minuten gestanzt. (Mit Dank an Serge Burkart für die Vorführung.)

(Umbau Hauptgebäude am Ekkharthof)

Man spricht von einem Easter Egg, wenn Programmiererinnen versteckte Feature oder kleine Spielereien in Software oder Computerspiele implementieren. Man bermerkt sie im normalen Benutzungsmodus nicht, man muss sie entdecken.

In der Landschaftsarchitektur könnte man es als Pendant zum Easter Egg verstehen, wenn im zweiten Sommer nach der Inbetriebnahme die kleinen Felsenbirnenbäume auf dem Eingangsplatz in Horn plötzlich in einer unerwartet weissen Pracht blühen. Programmiert hat diese kleine, schöne Überraschung der Landschaftsarchitekt Martin Klauser aus Rorschach.

Allen frohe Oster!

(Mehrzweckhalle Horn)
Bild: © Christoph Egli

 

 

Im Treppenauge hing seit der Bauzeit ein aufwändiges Gestänge, bestückt mit schneckenförmigen Leuchtkörper aus Plexiglas – eine mehrgeschossige Leuchtinstallation. Eigentlich ein interessantes Element und wir brauchten einige Zeit, um uns überwinden zu können, es zu demontieren. Doch jetzt, wo das Baugerüst entdlich demontiert werden konnte, zahlt sich der Entscheid, die Leuchten zurückhaltender an Wände und Decken zu montieren, mit räumlicher Grosszügigkeit und einer verbesserten Wahrnehmbarkeit des Treppenauges und der gesamten „Treppenskultpur“ aus. Die blaue Lasur, die gegenläufig zum Zenitallicht nach unten hin immer dünner aufgetragen und damit heller wird, verstärkt in der Art der Luftperspektive die optische Tiefe des Hauses.

(Umbau Hauptgebäude am Ekkharthof)