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Kartoniareal Glarus - Bereich Hänggiturm

Projektwettbewerb auf Einladung, 2. Preis

  • Bauherrschaft: Kartoni Quartier AG
  • Mitarbeit Architektur: David Brückmann, David Brückmann, Lisa André, Lukas Imhof
  • Landschaftsarchitektur: Regula Hodel  
  • Statik und Holzbaustatik, Beratung Holzbau und Brandschutz: B3 Kolb AG, Christoph Angehrn
Der Umbau eines Hänggiturms zu einem Hotel

Nicht jedes denkmalgeschützte Gebäude lässt sich nahtlos weiterbauen. Trockentürme aber haben eine besondere Eigenheit: Weil weniger ihr Volumen, sondern vielmehr ihre Abwicklung funktional wichtig war, wurden die schmalen Baukörper bei Bedarf einfach verlängert. Wie ein stranggepresstes Profil, das es mit dem immer gleichen Querschnitt in variablen Längen gibt, wurden viele Trockentürme bei Bedarf in der Länge weitergebaut. Auch «unser» Hänggiturm wurde bereits einmal erweitert.
Dieses Prinzip machen wir uns zunutze. Mit einer Verlängerung des Hänggiturms im Osten verstärken wir nicht nur die ortsbauliche Präsenz des Baus, sondern bewältigen auch eine Vielzahl organisatorischer, baulicher und denkmalpflegerischer Problemstellungen.
Aus Erfahrung weiss man, welch grosser Eingriff der Einbau eines neuen Kerns in eine historische Struktur und besonders in einen Dachstuhl darstellt. Dies insbesondere, wenn diese Kerne ins Untergeschoss geführt werden müssen. Mit dem Anbau gelingt es zudem, die geforderte Anzahl an Studios im Turm unterzubringen, ohne dessen denkmalpflegerische Qualitäten zu beeinträchtigen. Mit dem additiven Hinzustellen des neuen Kerns kann die Struktur des Hänggiturms integral erhalten werden und muss nur partiell repariert oder geschützt werden. Der Anschluss an die Tiefgarage gelingt mühelos. So schützt gerade das auf den ersten Blick wenig denkmalgerechte Vorgehen Substanz und Denkmalwert des Baus.
Das Besondere an den Dachstühlen der Typologie Hänggiturm ist nicht etwa die handwerklich-konstruktive Machart des Dachstuhls, sondern die Überhöhe des Dachraums. Diese war bei schlechtem Wetter zum Hängen der frisch bedruckten Tücher nötig. Mit dem Einbau von zweigeschossigen Studios im Dach erhalten wir diesen eindrücklichen Raum in seiner vollen Höhe und schaffen einen Ort, der in Erinnerung bleibt. Indem der Dämmperimeter und die innere Erschliessung innerhalb der in den Dachstuhl eingepassten Zimmerboxen integriert werden, bleibt der Dachraum weitgehend unangetastet und frei. Die Dachebene kann ohne Dämmung (und zusätzliches Gewicht) in ihrer ursprünglichen Erscheinung erhalten und erlebt werden. Durch Glasziegel und einzelne Öffnungen fällt Licht von weit oben in den Raum: magisches Licht, wunderbare Bilder und atmosphärische Erinnerungen entstehen.

Das Atelierhaus

Möglichst grosse Teile des solide gebauten und strukturell wertvollen Industriegebäudes werden, entgegen dem Wettbewerbsprogramm, erhalten und zu reizvollen Ateliers und Gewerberäumen uminterpretiert. Um einen Lichthof gruppieren sich die Ateliers, die Zugang zum «Werkhof» im EG und einem gedeckten «Aussensitzungszimmer» im OG haben.
Neben Teilen der Fassade werden auch die schöne Tragstruktur mit Betonstützen und -unterzügen erhalten. So entsteht eine spannende Altneu-Mischung und ein Ausdruck, der Charakter und Qualität hat. Im Gegensatz zu einem kompletten Neubauensemble entstehen jene «Unperfektionen» und jene kleineren Reibungen, die bei umgenutzten Altbauten so ansprechend sind. Zusammen mit dem Hänggiturm, dem Salon-Pavillon am Fluss und den beiden Wohnbauten entsteht ein altneues Ensemble mit einem wiedererkennbaren Charakter.

Die Wohnhäuser

Die einfache und einfach zu konstruierende Schottenstruktur mit kleinen Spannweiten scheint auf den ersten Blick streng und unflexibel. Doch mit einem einfachen «Trick», dem diagonalen Verbinden von Räumen innerhalb der Struktur, können die Grundrisse auf einfachste Art auf die unterschiedlichen ortsbaulichen Situationen und Gegebenheiten innerhalb der Bauten reagieren.
So gelingt es mit kleinem Aufwand, im Haus Ost auf die Nähe der Nachbarbauten zu reagieren und jeder Wohnung im «Haus West» einen Blick auf den Fluss und die Stadt zu geben. Durch die diagonale Auffädelung der Räume innerhalb der Wohnungen entstehen zudem weite Blicke und ein Gefühl von Weite innerhalb der Wohnung.
Jede Wohnung wird über eine praktische Eingangshalle betreten und verfügt über eine grosszügige Wohnküche, die diesen Namen auch verdient. Sie wird zum Zentrum des täglichen Lebens und ist so gestaltet, dass ein grosser Tisch darin Platz hat.
In der Art eines «Salons» sind die Wohnräume jeweils halboffen mit den Küchen verbunden, aber bei Bedarf auch abtrennbar. So kann ein Wohnzimmer auch mal für einen Gast hergerichtet werden. Oder es kann im Wohnzimmer Fussball oder eine Castingshow geschaut werden, während in der Küche gekocht wird und Hausaufgaben erledigt werden.
Verschiedene Wohnungen sind zudem so gestaltet, dass die Räume flexibel zugeordnet werden können – Wohnräume und Schlafnutzungen können abgetauscht werden. Die diagonalen Verbindungen dienen dabei als Schaltstelle. So können viele der geplanten Wohnungen auch als Wohngemeinschaft dienen.

  • Ankommensplatz und erweiterter Hänggiturm

    Eine neue Schicht am Hänggiturm entlastet die historische Substand und vereinfacht den Umbau

  • Schnitt
  • Zustand 1892

    Der Hänggiturm in seinem historischen Umfeld – Vorbild für die Gestaltung unserer Neubauten

  • Situation
  • 1. Obergeschoss
  • 2. Obergeschoss
  • 3. Obergeschoss
  • 4. Obergeschoss
  • Schnitt 1

    Der Einbau von zweigeschossigen Studios im Dach ermöglicht es im Erschliessungsbereich, den Dachraum in seiner vollen Höhe zu erhalten und erlebbar zu machen.

  • Das Besondere der Dachstühle historischer «Hänggitürme» besteht nicht in ihrer handwerklichen Machart, sondern in ihrer Höhe, die zum Trocknen der langen Stoffbahnen bei schlechtem Wetter nötig war. Beim Einziehen eines Bodens wird diese Eigenheit zerstört.

  • Schnitt 2

    Durch die angebaute Schicht muss der historische Turm an keiner Stelle unterkellert werden

  • Wohnungen

 

 
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