Streifen
Physiotherapiegebäude am Ekkharthof – die neue Toilettenanlage.
Physiotherapiegebäude am Ekkharthof – die neue Toilettenanlage.


Gemeinschaftsgebäude am Ekkharthof
«when too perfect, lieber gott böse»- diesem Ausspruch von Nam June Paik gedenkend und um die Götter nicht zu erzürnen, haben wir auf das von der Spenglerei Schnyder in wunderbarer Perfektion erstellte Kupferdach ein einsames Entlüftungsrohr komponiert. (Immerhin ist es die einzige technische Installation auf dem Dach und wird es auch bleiben. Mit einem nicht geringen planerischen Aufwand wurden die Entlüftungsleitungen von Toiletten, Duschen und Gastroküche zusammengefasst, sodass nur eben dieses eine Rohr nötig ist.)
Gemeinschaftsgebäude Ekkharthof
Ein Wandstück ist im Senkel, eines geneigt – und die beiden werden in einem flachen Winkel verschnitten.
(Dass die Oberkante auch noch fallend ist, erkennt man auf dem Bild kaum.)
Gemeinschaftsgebäude Ekkharthof
Eine nicht gestockte Betonfläche als Hintergrund und Rahmen für die runden Aufbauleuchten.
Franz und Hektor
Abendessen mit der Bauherrschaft zum Abschied von der alten Scheune – mit Wehmut und Vorfreude. In den nächsten Tagen beginnt der Abbruch.



Gemeinschaftsgebäude Ekkharthof
Die Rauch- Tageslicht- und Präsenzmelder werden in Eschenholzringen in die Akustikdecke (aus massiven Eschenholzleisten) integriert.
Der Spatenstich ist, nunja, ohne Spatenstich erfolgt. Dazu ein kleines Paradoxon in der Thurgauer Zeitung.
Hannes Heinzer photographiert dieser Tage einige ältere Eingriffe im Haus H. in Kesswil. Dabei ist uns dieses Garderobenmöbelchen aus Nussbaum (für Schlüssel und ähnliches) wieder aufgefallen. Wir hatten es so entworfen hatten, dass man sich nicht sieht, wenn man davorsteht. Man wird weggespiegelt.
(Der Grund dafür, neben der surrealistischen Spielerei: Das Möbelchen ist so platziert, dass es von der halböffentlichen Eingangshalle aus sichtbar ist. Ungebeten Besucher sollten verwirrt werden.) Vorbild dafür waren die Spiegel im Kongresshaus Zürich von Häfeli Moser Steiger.

Wunderbar präzise und elegante Holzfenster von Huber Fenster, Herisau.
Unser Anbau (hinten) als Versteinerung der Architektur der 1990er Jahre (vorne).